LED

News aus der Elektroindustrie

Auf Grund des sich stark wandelnden Marktes weg vom traditionellen Leuchtengeschäft hin zu energiesparenden LED Produkten, will Osram weltweit nicht mehr in veraltete Technik investieren.

Auf Grund des sich stark wandelnden Marktes weg vom traditionellen Leuchtengeschäft hin zu energiesparenden LED Produkten, will Osram weltweit nicht mehr in veraltete Technik investieren.

Die sinkenden Umsätze in der traditionellen Leuchtensparte wirken sich nun auch auf die Herstellungsstandorte aus. OSRAM SYLVANIA wird deshalb seine Produktion in Wellsboro, Pennsylvania ab September 2016 schließen, betroffen davon sind 114 Arbeitnehmer.

Die Entscheidung den Standort zu schließen, sei schwierig gewesen, aber ein notwendiger Schritt um die Ressourcen auf ein Leuchtenportfolio zu verteilen, das einerseits den Bedürfnissen des Marktes entspräche und andrerseits  Wachstum in der Zukunft garantiere.

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Laut dpa-Informationen haben chinesische Investoren offenbar Interesse an Teilen des Geschäfts des Lichttechnik-Konzerns Osram bekundet.

Laut dpa-Informationen haben chinesische Investoren offenbar Interesse an Teilen des Geschäfts des Lichttechnik-Konzerns Osram bekundet.

Das Unternehmen Feilo Acoustics informierte seine Anleger in einem Schreiben über das Kaufinteresse. Dabei verwies Feilo auf die Pläne des Münchner Traditionskonzerns, sein Lampengeschäft bis zum kommenden Frühjahr ausgliedern zu wollen. Deshalb erwäge das Unternehmen, Teile des traditionellen Lichtgeschäfts und der LED-Sparte kaufen zu wollen.

Ein Osram-Sprecher wollte dies nicht näher kommentieren. Es sei kein Verkaufsprozess für das Lampengeschäft gestartet. Sollte sich das Interesse tatsächlich auf die vor der Ausgliederung stehende Sparte von Osram beziehen, so zeige dies, dass es ein gewisses Interesse gebe.

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Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilt, hat der Aufsichtsrat des Lichtkonzerns Osram noch keine endgültige Entscheidung über die geplante Ausgliederung des Lampen-Geschäfts getroffen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilt, hat der Aufsichtsrat des Lichtkonzerns Osram noch keine endgültige Entscheidung über die geplante Ausgliederung des Lampen-Geschäfts getroffen.

Zuvor seien die Auswirkungen auf die Arbeitnehmer zu prüfen. Die jüngsten Pläne hatten bei Arbeitnehmervertretern eine zentrale Frage aufgeworfen: Was würde eine Ausgliederung des Lampen-Geschäfts für die Beschäftigten bedeuten? Die IG Metall hatte auf die Ausgliederungspläne empört reagiert.

Zuvor hatte Osram angekündigt, dass das Geschäft mit Lampen – darunter Halogen-, Energiespar- und LED-Lampen – ausgegliedert werden soll. 

Eine Entscheidung könnte in etwa vier bis sechs Wochen auf einer außerordentlichen Sitzung des Kontrollgremiums fallen. Ein genauer Termin dafür wurde aber zunächst nicht bekannt. Dass die Pläne noch gekippt werden könnten, gilt aber als unwahrscheinlich. Offen ist auch weiter, ob das Geschäft nach der Ausgliederung verkauft oder etwa an die Börse gebracht werden soll. 

Auch der Konkurrent Philips hat bereits tiefgreifende Maßnahmen ergriffen, das gesamte Licht-Geschäft abgespalten und im März einen Teil der Sparte verkauft.

Osram bekommt seit Jahren den rasanten Wandel auf dem Lichtmarkt zu spüren – und die günstigere Konkurrenz vor allem aus Asien, die gerade auf dem Massenmarkt für Lampen billiger produzieren kann. 

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In einer Ad-Hoc-Mitteilung an die Börse erklärte Osram, das Lampengeschäft der Allgemeinbeleuchtung verselbstständigen zu wollen.

In einer Ad-Hoc-Mitteilung an die Börse erklärte Osram, das Lampengeschäft der Allgemeinbeleuchtung verselbstständigen zu wollen.

Dazu gehören die traditionellen wie auch die LED-basierten Leuchtmittel der heutigen Business Units CLB und LLS.

Diese Maßnahme soll dem Aufsichtsrat in seiner nächsten turnusmäßigen Sitzung am 28. April 2015 zur Entscheidung vorgelegt werden.

Im Geschäftsjahr 2013/14 waren in diesem Segment weltweit rund 2 Mrd. EUR Umsatz erzielt worden.

Mit der Verselbstständigung solle die Grundlage für eine Weiterentwicklung des Geschäfts, möglicherweise auch unter Einbeziehung von Partnern, geschaffen werden.

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Laut aktuellen Pressemeldungen könnten KKR & Co und CVC Capital Partners schon bald die Philips Lichtsparte kaufen.

Laut aktuellen Pressemeldungen könnten KKR & Co und CVC Capital Partners schon bald die Philips Lichtsparte kaufen.

Die Finanzgesellschaften hätten angeboten, 80 % der Sparte zu übernehmen. Der Deal soll ein Volumen von 2,5 Mrd. EUR haben und könnte bereits in den nächsten Tagen offiziell bestätigt werden. Bain Capital aus Boston/USA, die ebenfalls an einer Übernahme interessiert gewesen waren, seien demnach nicht mehr im Rennen.

Philips möchte die Lichtsparte abspalten oder verkaufen. Darüber sollen die Aktionäre bei der nächsten Hauptversammlung im Mai entscheiden.
Die Bereiche LED-Komponenten und Autolicht sollen nicht Bestandteil des aktuellen Deals sein und separat verkauft werden.

Philips macht es also so ähnlich wie Siemens, die ihre Lichtsparte Osram ebenfalls als separates Unternehmen an die Börse gebracht hatten.

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Min Wang, CEO des chinesischen Startup-Unternehmens, erklärte gegenüber dem Magazin „LEDinside“, dass man definitiv nicht dabei sei, Philips Lumileds.........

Min Wang, CEO des chinesischen Startup-Unternehmens, erklärte gegenüber dem Magazin „LEDinside“, dass man definitiv nicht dabei sei, Philips Lumileds.........

zu übernehmen. Auf Nachfrage, ob er denn ein Angebot abgegeben hätte, antwortete er jedoch ausweichend: Dazu wolle er aktuell nichts sagen, werde aber zu gegebener Zeit den Ausgang des finalen Angebots mitteilen.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur „Reuters“ berichtet, dass Lattice Power gemeinsam mit zwei Finanzinvestoren in letzter Minute ein Angebot für die Übernahme der Lichtsparte von Philips abgegeben habe. Daneben hätten bereits weitere Finanzinvestoren Angebote eingereicht.

Bereits im letzten Jahr hatte sich Royal Philips dazu entschlossen, das LED-Geschäft mit dem Bereich Kfz-Beleuchtung zu kombinieren und innerhalb der Philips-Gruppe als eigenständiges Unternehmen zu platzieren.

Nun werden anscheinend die Möglichkeiten ausgelotet: Das neue Unternehmen könnte an die Börse gebracht oder verkauft werden. Vielleicht kommt auch nur ein starker externer Investor und Philips selbst bleibt ebenfalls Anteilseigner – und Kunde.

Weitere Stellungnahmen liegen bislang nicht vor.
 

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Der positive Trend bei der Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus dem ersten Halbjahr konnte auch im saisonal schwachen 3.Quartal fortgesetzt werden.

Der positive Trend bei der Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus dem ersten Halbjahr konnte auch im saisonal schwachen 3.Quartal fortgesetzt werden.

Auf Konzernebene stiegen die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres (Mai 2014 bis Januar 2015) um 4,0% auf 962,8 Mio. EUR (Vorjahr: 925,8 Mio. EUR). Im 3. Quartal alleine erreichte das Wachstum ein Plus von 2,5% (Vorjahr: +1,4%).

Wichtigster Treiber des Wachstums war einmal mehr das Geschäft mit innovativen und energieeffizienten LED-Leuchten und -Komponenten. Mit einem Wachstum von 56,6% auf 456,8 Mio. EUR (Vorjahr: 291,7 Mio. EUR) erhöhte sich der LED-Anteil am Gruppenumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode von 31,5% auf 47,4%. Im 3. Quartal erwirtschaftete die Zumtobel Gruppe mit einem Anteil von 53% erstmals in ihrer Geschichte mehr als die Hälfte ihres Umsatzes mit LED-Produkten.

Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT stieg in den ersten neun Monaten um 21,9% auf 51,5 Mio. EUR (Vorjahr: 42,2 Mio. EUR).

Dabei konnten sowohl das Leuchtengeschäft (Zumtobel / Thorn) als auch das Komponentengeschäft (Tridonic) das Vorjahresergebnis verbessern. Gründe dafür sind das höhere Umsatzvolumen sowie die ersten positiven Effekte aus der Anpassung der Werkskapazitäten, der Zusammenführung der bislang getrennten Vertriebsorganisationen von Zumtobel und Thorn sowie die konzernweite Bündelung der Einkaufsaktivitäten.

Der Nettogewinn konnte in den ersten neun Monaten um 28,1% auf 15,4 Mio. EUR (Vorjahr: 12,1 Mio. EUR) gesteigert werden, obwohl das Ergebnis im 3. Quartal (–13,4 Mio. EUR / Vorjahr: – 6,3 Mio. EUR) vor allem durch die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro belastet wurde.
 

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In Deutschland gibt es rund 9 Mio. Straßenlaternen – und die meisten von ihnen sind noch immer wahre Stromfresser.

In Deutschland gibt es rund 9 Mio. Straßenlaternen – und die meisten von ihnen sind noch immer wahre Stromfresser.

Laut dpa fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) daher von Bund und Ländern mehr Geld zum Umrüsten auf energiesparende LED-Technik. Schließlich lohne sich die Investition oft schon nach 6 bis 8 Jahren.

Eine Studie der Beratungsgesellschaft PwC kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Innerhalb von 4 Jahren habe sich der Anteil an LED-Leuchten in den Kommunen verzehnfacht, 2014 habe er bei 11% gelegen.

Die Energiekosten seien zugleich um 12% gesunken. Bei einem unterstellten Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde entspräche das demnach jährlich etwa 90 Mio. EUR.

Laut der Studie ist das Potenzial längst nicht ausgeschöpft. Ob sich eine Umrüstung rechne, hänge jedoch stark vom Alter der jeweils vorhandenen Straßenlaternen ab.

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