Emerson

News aus der Elektroindustrie

Edward Monser, der jetzige Präsident, tritt Ende September in den Ruhestand nach 37 Jahren im Dienste der Firma.

Edward Monser, der jetzige Präsident, tritt Ende September in den Ruhestand nach 37 Jahren im Dienste der Firma.

Monser kam 1981 als Ingenieur nach Rosemount und hat viele Bereiche bei Emerson durchlaufen und war in verschiedenen Komitees maßgeblich beteiligt, bevor er 2010 zum Präsident der Firma bestellt wurde.

Sein Nachfolger wird Michael Train der auch schon 27 Jahre bei Emerson ist und hauptsächlich im Raum Asien-Pazifik für die Firma tätig war. Seit 2016 ist er für den Bereich „Automation Solutions“ zuständig und übernimmt nun das Amt des CEO und Präsidenten.

Über Emerson hatten wir im April berichtet, als die Übernahme von Greenlee und Klauke bekannt wurde. Auch zum Ende des Jahres war Emerson in aller Munde als sie Rockwell Automation unbedingt übernehmen wollten, aber Rockwell blieb standhaft (wir berichteten darüber).

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Mitte Mai hat Emerson für 527 Mio. EUR Aventics von Triton übernommen. Aventics zählt zu den führenden Herstellern von Pneumatik-komponenten und -systemen.

Mitte Mai hat Emerson für 527 Mio. EUR Aventics von Triton übernommen. Aventics zählt zu den führenden Herstellern von Pneumatik-komponenten und -systemen.

Die Transaktion muss noch durch die Wettbewerbsbehörden abgesegnet werden; mit einem Abschluss wird im 3.Quartal 2018 gerechnet.

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Textron, die sich hauptsächlich mit der Luftfahrt befassen, hat bekannt gegeben, dass man seinen Bereich Tools & Tests an Emerson für rund 810 Mio. USD (655 Mio. EUR) verkauft hat.

Textron, die sich hauptsächlich mit der Luftfahrt befassen, hat bekannt gegeben, dass man seinen Bereich Tools & Tests an Emerson für rund 810 Mio. USD (655 Mio. EUR) verkauft hat.

Übernommen werden alle Marken die dem Bereich Tools & Tests zugeordnet sind, d.h. Greenlee, Greenlee Communications, Greenlee Utility, HD Electric, Klauke, Sherman + Reilly und Endura.

Die Transaktion muss noch von den verschiedenen Wettbewerbsbehörden genehmigt werden, mit einem Abschluss wird im 3.Quartal 2018 gerechnet.

Der Erlös wird zur Finanzierung zusätzlicher Aktienrückkäufe verwendet.

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Emerson lässt nicht locker und hat ein verbessertes Angebot über 29 Mrd. USD (24,7 Mrd. EUR) am 16. November zur Übernahme von Rockwell Automation vorgelegt.

Emerson lässt nicht locker und hat ein verbessertes Angebot über 29 Mrd. USD (24,7 Mrd. EUR) am 16. November zur Übernahme von Rockwell Automation vorgelegt.

Aber auch dieses Angebot wurde einstimmig zurückgewiesen. Die Geschäftsführung ist der Überzeugung, dass auch dieses unaufgeforderte Angebot Rockwell Automation unterbewertet und zudem langfristig ein Risiko für die Anteilseigner darstellt, da man durch eine Übernahme in der Zukunft nicht gut genug positioniert ist in einem sich ständig weiter entwickelnden Markt.

Rockwell ist überzeugt, dass man mit seiner eingeschlagenen Strategie besser außergewöhnliche Gewinne einfahren wird, als durch ein Zusammengehen mit Emerson.

Blake D. Moret, der Präsident und Vorstandsvorsitzende von Rockwell ist sogar überzeugt „dass Größe nicht in jedem Fall besser für Wachstum und Wertschöpfung ist“. „Emerson sieht diese geplante Akquisition möglicherweise als notwendig an, um sein Wachstum und Ertragspotenzial zu verbessern und seine Fähigkeiten im industriellen Automatisierungs- und Informationsmarkt auszubauen, Rockwell nicht. Wir verfügen über das Talent, die Technologie, die Kultur und die Ressourcen, die erforderlich sind, um die Messlatte weiter zu erhöhen, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen und einen Mehrwert für Rockwell Automation-Anteilseigner zu schaffen.“

Der Konkurrenzkampf  in der Industrie-Automatisierung ist hart und hat für Emerson weltweit und hauptsächlich in Europa so bedeutende Firmen wie ABB Automation, Schneider Electric aus Frankreich und natürlich auch Siemens als Wettbewerber.

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