Elektroindustrie

News aus der Elektroindustrie

12
Jan

Die gesundheitlichen Folgen der Corona-Pandemie prägten das letzte Jahr und somit auch die Wirtschaft und das soziale Leben. Dadurch dass man nun einen Impfstoff hat, ist es wichtig, dass die Neuinfektionszahlen nachhaltig gesenkt werden, sodass die zum Teil schon eingesetzte Erholung nicht noch ausgebremst wird. Bei vielen Unternehmen sind die Auftragsbücher wieder vollgefüllt, fast schon so wie vor der Pandemie....

Die gesundheitlichen Folgen der Corona-Pandemie prägten das letzte Jahr und somit auch die Wirtschaft und das soziale Leben - nicht nur in einem Land sondern weltweit. Dadurch dass man nun einen Impfstoff hat, ist es wichtig, dass die Neuinfektionszahlen nachhaltig gesenkt werden, sodass die zum Teil schon eingesetzte Erholung nicht noch ausgebremst wird. Bei vielen Unternehmen sind die Auftragsbücher wieder vollgefüllt, fast schon so wie vor der Pandemie. Selbst Branchen wie Touristik, Hotels und Restaurants sehen Licht am Ende des Tunnels, und schon startet die Diskussion ob „Geimpfte“ einen wie auch immer gearteten Bonus gegenüber „ Ungeimpften“ erhalten sollen.  

Eines ist jedoch sicher, die Welt hat sich durch Corona dramatisch verändert und wird sich auch noch weiter verändern. Präsenzpflicht im Büro, intensive Reisetätigkeit insbesondere ins Ausland gehören der Vergangenheit an. Abgelöst wird das Ganze durch Videokonferenzen, Webinars, digital abgehaltene Besprechungen und Pressemeetings. Kataloge und Prospekte gibt es ja jetzt schon bei vielen Firmen in der Elektrobranche, nur noch online und nicht mehr gedruckt und man hat dadurch beachtliche Kostenersparnisse.

Wie wir am 3.12.2020 geschrieben hatten, war es ja so, dass dem schwachen zweiten Quartal ein überraschend gutes drittes Quartal gefolgt ist mit einem, wie wir nun wissen, mehr oder weniger versöhnlichen Abschluss des vierten Quartals. Durch die Verfügbarkeit des Corona-Impfstoffes könnte sich die Erholung im Elektrosektor ab Mitte des laufenden Jahres weiter fortsetzen. Wobei es deutliche Unterschiede zwischen Inlands- und Auslandsverkäufen geben wird. Erst ab 2022 werden die Zahlen dann wieder eine gewisse Konstanz aufweisen, ohne wahrscheinlich das Niveau der Vor-Pandemie-Jahre zu erreichen.

China: Ist in den letzten Jahren zu einer Supermacht aufgestiegen und dort geht man alles strategisch und in 5-Jahresplänen an. Das Projekt „Made in China 2025“, führt direkt bis 2049, wo man zum hundertsten Jubiläum der kommunistischen Partei, die weltweit führende Industrienation sein will. Es ist das Ziel der kommunistischen Staatsführung die Nr.1 in der Welt zu werden und dafür werden gigantische Geldsummen bereitgestellt.

Denken Sie nur an das Projekt „Neue Seidenstraße“ oder  in Deutschland an die Kuka-Übernahme durch den chinesischen Investor Midea in 2016, oder an Osram/Ledvance in 2015/2016.

Es ist das Ziel und die Strategie der chinesischen Investoren Fachwissen und innovative Technologien (Patente und Know-how) in Europa und den USA zu erwerben, dafür lockt man dann „mit dem riesigen Markt der ihnen ab sofort zur Verfügung steht“. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) stehen jetzt auf der Einkaufsliste, dort freut man sich nun über den zusätzlichen Umsatz („Wir sind jetzt auch in China“) und realisiert fast nicht, dass man seine Selbständigkeit aufgibt, wobei im umgekehrten Fall eine komplette Übernahme eines chinesischen Herstellers durch ein ausländisches Unternehmen überhaupt nicht möglich ist.

Und die Investitionen betreffen nicht nur Europa und die USA sondern auch Afrika. Man will sich dort u.a. die riesigen Rohstoff-Reserven sichern; und gleichzeitig aber auch Handel betreiben und zwar unter Einsatz von dem Wissen und den Komponenten, die man zuvor z.B. in Europa oder den USA erworben hat.

Afrika: Nicht vergessen werden soll die Panafrikanische Freihandelszone (AfCFTA) mit 54 Mitgliedsstaaten und 1,3 Milliarden Menschen, die am 1. Januar 2021 in Kraft trat, bedingt durch Corona sechs Monate später als ursprünglich geplant. Das Ziel soll sein, dass nahezu auf alle Waren und Dienstleistungen die Zölle und Handelsbeschränkungen gestrichen werden, aber bis dahin ist es noch ein langer, beschwerlicher Weg. Von einer der größten Freihandelszonen der Welt könnten aber auch vorausschauende Firmen profitieren.

Vereinigte Staaten von Amerika: Wie wir regelmäßig in unseren Branchennews bei electro-insider berichten, sind große Firmen wie z.B. Eaton oder Honeywell dabei ihren Wirkungskreis zu erweitern.

Bei den Einkaufs- und Marketingverbänden wird daran gearbeitet Gruppen zu übernehmen die mit neuen Diensten, z.B. Sanitär- oder Sicherheitsprodukte, den Verband insgesamt stärken und den neuen Distributoren eine neue Heimat gibt, z.B. AD in Wayne /PA

Traditionelle Großhändler wie Wesco, Home Depot oder City Electric Supply, wachsen weiter, wobei CES in Europa besser unter dem Namen City Electrical Factors (CEF) aus dem Vereinigten Königreich bekannt ist.

Viel wird natürlich von dem neu gewählten Präsident, Joe Biden abhängen, wie er das Land nun einen kann, auch nach den jüngsten Vorfällen, z.B. der Erstürmung des Kapitols in Washington.

In einer der nächsten Ausgaben, sprechen wir auch über Europa, über Indien und den Onlinehandel der immer weiter an Bedeutung gewinnt, und somit eine ernsthafte Gefahr für den Einzelhandel darstellt.

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Im Februar übertrafen die Bestellungen das Vorjahresniveau um 5,8 %, wie der ZVEI in Frankfurt mitteilte.

Im Februar übertrafen die Bestellungen das Vorjahresniveau um 5,8 %, wie der ZVEI in Frankfurt mitteilte.

Zu Jahresbeginn waren die Auftragseingänge noch leicht um 0,3 % gesunken. Gefragt war deutsche Ware im Februar vor allem bei Kunden der Eurozone, sie bestellten 14,3% mehr als im Vorjahr, die Bestellungen aus Drittländern sanken dagegen um 0,5%. Im Inland gab es ein Plus von 7,2 %.

Der Umsatz der deutschen Elektrofirmen stieg im Februar 2016  um 5,3 % auf 14,4 Mrd. EUR.

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Laut ZVEI liegen die Umsätze der Elektrounternehmen im Mai 2015 mit 13,4 Mrd. EUR 0,9% unter denen des Vorjahres.

Laut ZVEI liegen die Umsätze der Elektrounternehmen im Mai 2015 mit 13,4 Mrd. EUR 0,9% unter denen des Vorjahres.

Während der Inlandsumsatz um 6,7% auf 6,4 Mrd. EUR sank, legte der Auslandsumsatz um 4,6 % gegenüber Vorjahr auf 7 Mrd. EUR zu.

Die Erlöse mit Kunden aus dem Euroraum wuchsen auf 2,5 Mrd. EUR (+3,2%), die mit Geschäftspartnern aus Drittländern auf 4,5 Mrd. EUR (+5,5%).

Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie hat sich im Juni dieses Jahres etwas eingetrübt. Dabei sind die Erwartungen für die kommenden 6 Monate vergleichsweise stärker zurückgegangen als die Beurteilung der aktuellen Lage.

35% der Branchenunternehmen bewerten ihre gegenwärtige Situation als gut, 55% als stabil und 10% als schlecht. Gleichzeitig gehen 26% der Elektrofirmen von anziehenden, 67% von gleichbleibenden und 7% von rückläufigen Geschäften in den nächsten 6 Monaten aus.

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Nach zwei schwächeren Monaten zu Jahresbeginn legten die Bestellungen im März sprunghaft zu, wie die Deutsche Presse-Agentur meldet.

Nach zwei schwächeren Monaten zu Jahresbeginn legten die Bestellungen im März sprunghaft zu, wie die Deutsche Presse-Agentur meldet.

Auch bei Umsatz und Produktion ist die Branche im 1. Quartal im Plus. Laut dem ZVEI gingen bei den Betrieben im März 17,9% mehr Bestellungen ein als vor einem Jahr. Die Inlandsaufträge legten um 22,1% zu, die Auslandsaufträge stiegen um 14,0%.

Im Gegensatz zu Januar und Februar hat die um Preiseffekte bereinigte Produktion der Elektrounternehmen im März dieses Jahres ebenfalls spürbar zugenommen. Sie stieg um 6,6% gegenüber dem Vorjahr. Von Januar bis März 2015 hat sie ihr entsprechendes Vorjahresniveau um 2,2% übertroffen.

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Laut ZVEI kletterten die Branchenausfuhren im vergangenen Jahr um 4,9% auf 165,5 Mrd. EUR. Das bisherige Allzeithoch aus dem Jahr 2012.........

Laut ZVEI kletterten die Branchenausfuhren im vergangenen Jahr um 4,9% auf 165,5 Mrd. EUR. Das bisherige Allzeithoch aus dem Jahr 2012.........

hatte bei 159,9 Mrd. EUR gelegen. Allein im Dezember 2014 wuchsen die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahr um 15,4% auf 13,7 Mrd. EUR. Das war der höchste jemals erzielte Dezemberwert.

Ihren Ausfuhrrekord verdankt die Elektroindustrie insbesondere China: Hier stiegen die Exporte 2014 um 16,1% auf 14,9 Mrd. EUR. Damit war die Volksrepublik erstmals der größte Abnehmer deutscher Elektroexporte. Mit einem absoluten Exportzuwachs von 2,1 Mrd. EUR steuerte das China-Geschäft zudem den größten absoluten Beitrag zum letztjährigen Exportwachstum der Elektroindustrie bei.

Russland fiel mit einem Exportrückgang von 22,4% auf 4,2 Mrd. EUR aus den Top Ten heraus.  Das Russland-Geschäft, das um 1,2 Mrd. EUR geringer ausfiel als noch 2013, belastete das Exportwachstum der Branche im letzten Jahr zudem rechnerisch am stärksten.

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