Ausgliederung

News aus der Elektroindustrie

Nachdem der Aufsichtsrat der OSRAM Licht AG im Juni 2015 der Verselbständigung der Sparte zugestimmt hatte, steht nun auch der Name des neuen Unternehmens fest.

Nachdem der Aufsichtsrat der OSRAM Licht AG im Juni 2015 der Verselbständigung der Sparte zugestimmt hatte, steht nun auch der Name des neuen Unternehmens fest.

Für die neu formierte Firma hat man sich für eine Kombination der Begriffe LED und ADVANCE entschieden, sodass die neue Firma nun LEDVANCE heißt. „Der Name spiegelt sowohl den LED-Trend im Lichtmarkt als auch die daraus resultierenden Chancen wider,“ meinte Olaf Berlien, der Vorstandschef der Osram Licht AG.

Vorsitzender der Geschäftsführung von LEDVANCE wird Jes Munk Hansen (47), der das Lampengeschäft bereits seit einem Jahr leitet.  Ihm zur Seite stehen Oliver Neubrand (45) als kaufmännischer Geschäftsführer, Erol Kirilmaz (43) als oberster Vertriebs- und Marketingchef, Peter Mannhart (56) als Manager des operativen Geschäfts und Bettina Kahr-Geleng (45), die den Personalbereich leitet.

Der Zeitplan für die formale Ausgliederung von LEDVANCE steht unverändert: Zum 1. April 2016 soll die organisatorische Trennung vom Lampengeschäft vollzogen sein, für den 1. Juli 2016 ist die rechtliche Verselbständigung vorgesehen.

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Laut dpa-Informationen haben chinesische Investoren offenbar Interesse an Teilen des Geschäfts des Lichttechnik-Konzerns Osram bekundet.

Laut dpa-Informationen haben chinesische Investoren offenbar Interesse an Teilen des Geschäfts des Lichttechnik-Konzerns Osram bekundet.

Das Unternehmen Feilo Acoustics informierte seine Anleger in einem Schreiben über das Kaufinteresse. Dabei verwies Feilo auf die Pläne des Münchner Traditionskonzerns, sein Lampengeschäft bis zum kommenden Frühjahr ausgliedern zu wollen. Deshalb erwäge das Unternehmen, Teile des traditionellen Lichtgeschäfts und der LED-Sparte kaufen zu wollen.

Ein Osram-Sprecher wollte dies nicht näher kommentieren. Es sei kein Verkaufsprozess für das Lampengeschäft gestartet. Sollte sich das Interesse tatsächlich auf die vor der Ausgliederung stehende Sparte von Osram beziehen, so zeige dies, dass es ein gewisses Interesse gebe.

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Nachdem der Aufsichtsrat im April zunächst einen Prüfauftrag zur Verselbstständigung des Lampengeschäfts erteilt hatte, gab es nun nach Gesprächen zwischen Arbeitnehmervertretern und dem Management grünes Licht.

Nachdem der Aufsichtsrat im April zunächst einen Prüfauftrag zur Verselbstständigung des Lampengeschäfts erteilt hatte, gab es nun nach Gesprächen zwischen Arbeitnehmervertretern und dem Management grünes Licht.

Mit der Ausgliederung will Osram den unterschiedlichen Dynamiken und Anforderungen im Lichtmarkt Rechnung tragen. Der Lampenmarkt sei ein Massenmarkt, in dem gleichbleibend hohe Qualität und Kosteneffizienz wettbewerbsentscheidend sind. Er unterscheide sich damit fundamental von den Technologiemärkten, die geprägt sind durch Innovationen, kundenspezifische Lösungen und nachhaltiges Wachstum.

Auf diese Technologiemärkte will sich Osram mit den Bereichen optische Halbleiter, Automobil- und Spezialbeleuchtung sowie Leuchten, Systeme und Lösungen künftig fokussieren.

Die Entscheidung des Aufsichtsrats lege nun den Grundstein für die künftige strategische Ausrichtung Osrams auf Wachstum, Innovation und Technologieführerschaft, so Vorstandsvorsitzender Olaf Berlien.

Aktuell erwirtschaftet Osram mit dem klassischen Lampengeschäft noch fast 40% seines Umsatzes. Doch als eigenständige Einheit könne das Privatkunden-Geschäft freier am Markt agieren und strategische Optionen, wie zum Beispiel Partnerschaften, leichter realisieren.

Jes Munk Hansen, bisher CEO der Region Americas, wird das Leuchtmittelgeschäft künftig leiten. Wie die Verselbstständigung erfolgen wird (z.B. Verkauf oder Börsengang), steht noch nicht fest.

Nach der Abspaltung von Siemens ist Osram seit 2013 eine eigenständige Gesellschaft. Seitdem wird im großen Stil restrukturiert und gespart. Nach einem Wegfall von über 8.000 Stellen zählt Osram weltweit noch rund 34.000 Beschäftigte.

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Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilt, hat der Aufsichtsrat des Lichtkonzerns Osram noch keine endgültige Entscheidung über die geplante Ausgliederung des Lampen-Geschäfts getroffen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilt, hat der Aufsichtsrat des Lichtkonzerns Osram noch keine endgültige Entscheidung über die geplante Ausgliederung des Lampen-Geschäfts getroffen.

Zuvor seien die Auswirkungen auf die Arbeitnehmer zu prüfen. Die jüngsten Pläne hatten bei Arbeitnehmervertretern eine zentrale Frage aufgeworfen: Was würde eine Ausgliederung des Lampen-Geschäfts für die Beschäftigten bedeuten? Die IG Metall hatte auf die Ausgliederungspläne empört reagiert.

Zuvor hatte Osram angekündigt, dass das Geschäft mit Lampen – darunter Halogen-, Energiespar- und LED-Lampen – ausgegliedert werden soll. 

Eine Entscheidung könnte in etwa vier bis sechs Wochen auf einer außerordentlichen Sitzung des Kontrollgremiums fallen. Ein genauer Termin dafür wurde aber zunächst nicht bekannt. Dass die Pläne noch gekippt werden könnten, gilt aber als unwahrscheinlich. Offen ist auch weiter, ob das Geschäft nach der Ausgliederung verkauft oder etwa an die Börse gebracht werden soll. 

Auch der Konkurrent Philips hat bereits tiefgreifende Maßnahmen ergriffen, das gesamte Licht-Geschäft abgespalten und im März einen Teil der Sparte verkauft.

Osram bekommt seit Jahren den rasanten Wandel auf dem Lichtmarkt zu spüren – und die günstigere Konkurrenz vor allem aus Asien, die gerade auf dem Massenmarkt für Lampen billiger produzieren kann. 

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In einer Ad-Hoc-Mitteilung an die Börse erklärte Osram, das Lampengeschäft der Allgemeinbeleuchtung verselbstständigen zu wollen.

In einer Ad-Hoc-Mitteilung an die Börse erklärte Osram, das Lampengeschäft der Allgemeinbeleuchtung verselbstständigen zu wollen.

Dazu gehören die traditionellen wie auch die LED-basierten Leuchtmittel der heutigen Business Units CLB und LLS.

Diese Maßnahme soll dem Aufsichtsrat in seiner nächsten turnusmäßigen Sitzung am 28. April 2015 zur Entscheidung vorgelegt werden.

Im Geschäftsjahr 2013/14 waren in diesem Segment weltweit rund 2 Mrd. EUR Umsatz erzielt worden.

Mit der Verselbstständigung solle die Grundlage für eine Weiterentwicklung des Geschäfts, möglicherweise auch unter Einbeziehung von Partnern, geschaffen werden.

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