ABB Österreich

News aus der Elektroindustrie

Für Franz Chalupecky, Vorstandsvorsitzender der ABB AG Österreich, ist „Industrie 4.0“ ein sich in Entwicklung befindliches Zukunftsmodell, das große Chancen für Europa bietet, die Vorreiterschaft im Industriebereich wieder zurückzuerobern.

Für Franz Chalupecky, Vorstandsvorsitzender der ABB AG Österreich, ist „Industrie 4.0“ ein sich in Entwicklung befindliches Zukunftsmodell, das große Chancen für Europa bietet, die Vorreiterschaft im Industriebereich wieder zurückzuerobern.

Gleichzeitig könnten mit „Industrie 4.0“ mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, allerdings müsse dafür zuvor auch in Bildung investiert werden, forderte Chalupecky.

Teil dieses Zukunftsmodells sei etwa auch der von ABB entwickelte Zweiarmroboter „YuMi“ für die für die Kleinteilmontage. „YuMi“ steht für „You and me – wir arbeiten zusammen“.

Der Roboter sei für eine neue Ära der Automatisierung konzipiert, in der Mensch und Roboter Hand in Hand an den gleichen Aufgaben arbeiten – ohne trennende Sicherheitsgitter oder Metallkäfige.

Der Roboter sei damit nicht nur eine Antwort auf die stets steigende Arbeitskräfteknappheit in der Elektronikindustrie, sondern er biete auch bessere Arbeitsbedingungen in der Endmontage bei sich wiederholenden oder bei anstrengenden Aufgaben.

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Die Österreich-Tochter des Schweizer Elektrokonzerns ABB zieht von Wien nach Wiener Neudorf in Niederösterreich, wo derzeit schon die Roboterfertigung mit 40 Mitarbeitern angesiedelt ist.

Die Österreich-Tochter des Schweizer Elektrokonzerns ABB zieht von Wien nach Wiener Neudorf in Niederösterreich, wo derzeit schon die Roboterfertigung mit 40 Mitarbeitern angesiedelt ist.

Vor allem die hohen Mietkosten im Business Park Vienna hätten gegen einen Verbleib in der Hauptstadt gesprochen. Zudem könne man in Niederösterreich von einer optimalen Infrastruktur profitieren.

Am neuen Standort wird in zwei Abschnitten neu gebaut. Der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt soll in fünf Monaten erfolgen, eine Investitionssumme von 6,8 Mio. EUR steht bereit. In einem zweiten Schritt kann später eine Erweiterung folgen, konkrete Pläne hierfür gibt es bislang jedoch nicht.

Die Fertigstellung des neuen Firmenkomplexes ist für die erste Jahreshälfte 2017 geplant, 90 Mitarbeiter werden dann in der neuen Österreichzentrale beschäftigt sein.

ABB Österreich ist vor allem in den Bereichen Energietechnik und Automatisierung aktiv. Insgesamt werden rund 400 Mitarbeiter beschäftigt, 156 Mio. EUR Umsatz wurden im Vorjahr erwirtschaftet.

Vorstandsvorsitzender der ABB AG Österreich ist seit 2009 Franz Chalupecky. Dieser sieht für das aktuelle Jahr eine Erholung im Industriesegment, im Energiebereich werde man hingegen nicht zulegen können.

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