Schneider Electric: Deutliches Plus dank Euro-Schwäche

Im Vorjahresvergleich stieg der Umsatz um 7,8% auf 5.996 Mio. EUR, wobei dieses Plus hauptsächlich dem schwachen Euro zu verdanken ist:

Allein 536 Mio. EUR gehen auf das Konto von Wechselkurseffekten, da der Euro gegenüber dem US-Dollar und dem chinesischen Yuan stark verloren hat.

In West-Europa wurden 1.659 Mio. EUR erwirtschaftet (28% des Gruppenumsatzes), in Nord-Amerika 1.620 Mio. EUR (27%), im asiatisch/pazifischen Raum 1.665 Mio. EUR (28%) und im Rest der Welt 1.052 Mio. EUR (17%).

Die Umsätze in den gesättigten Märkten blieben stabil, auch in West-Europa; Nord-Amerika konnte aufgrund eines günstigen Baumarkts zulegen. Die Entwicklungsländer auf der anderen Seite verzeichneten einen leichten Rückgang (-1%), besonders China zeigte Schwächen. 42% des gesamten Umsatzes wurden im 1.Quartal 2015 in diesen Zukunftsmärkten erwirtschaftet.

Der Vorstandsvorsitzende Jean-Pascal Tricoire zeigte sich mit dem 1. Quartal zufrieden und bestätigte die Jahresziele. Für 2015 rechnet Schneider Electric mit einem weiteren Wachstum in Nord-Amerika und einer fortgesetzten Stabilisierung in West-Europa, aber mit einem durchwachsenen Bild in den Entwicklungsländern.

Man erwartet ein organisches Umsatzwachstum im unteren einstelligen Bereich und eine EBITA Spanne zwischen 14-14,5%. Bis 2017 sollen zudem bis zu 1,5 Mrd. EUR eingespart werden.