Michael Büenfeld, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing hat sich entschlossen

Michael Büenfeld, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing bei Mennekes hat sich entschlossen eine neue Herausforderung anzunehmen. Er wird zum 1.Juni Geschäftsführer Vertrieb International bei OBO Bettermann.

Herr Büenfeld war schon mal bei Bettermann beschäftigt und zwar von 1995 – 2001.

Der Wechsel von Mennekes zu Bettermann erfolgte im besten Einvernehmen und war im Vorfeld zwischen den zwei Firmen abgestimmt.

Die Suche nach einem Nachfolger ist in vollem Gange, Herr Christopher Mennekes wird interimsweise die Aufgaben von Herrn Büenfeld übernehmen.

EMR und electro-insider wünscht Herrn Büenfeld viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.

 

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03
Mai

Amazon konnte im Vergleich zum Vorjahr im 1.Quartal 2019 grandiose Zahlen vorlegen.

Amazon konnte im Vergleich zum Vorjahr im 1.Quartal 2019 grandiose Zahlen vorlegen.

Der Nettoumsatz ist um 17% von 51 Mrd. USD (45,4 Mrd. EUR) auf 59,7 Mrd. USD (53,2 Mrd. EUR) gestiegen. Der Reingewinn stieg um 125% von 1,6 Mrd. USD (1,4 Mrd. EUR) auf 3,6 Mrd. USD (3,2 Mrd. EUR). Im 2.Quartal möchte man den Umsatz um 13 - 20% gegenüber dem Vorjahr steigern.

Amazon hat eine ganze Liste von Neuerungen bei der Pressekonferenz bekannt gegeben. Nachstehend nur eine kleine Auswahl der wichtigsten Punkte:

Amazon wird 800 Mio. USD (713 Mio. EUR) investieren um eine noch schnellere tägliche Zustellung zu erreichen. Mit dem Programm Amazon Day, soll es den Geschäftskunden, vorerst nur in den USA, möglich sein, dass sie den Tag in der Woche wählen können, wann ihre Ware geliefert werden soll.   Wie der Vizepräsident und Finanzvorstand Brian Olsavsky mitteilte, ist für Amazon, das Wichtigste, dass egal ob die Lieferung von Amazon oder von Dritthändlern kommt, dass die Kunden die breiteste Auswahl zum besten Preis und auf dem besten und bequemsten Weg erhalten.

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Signify, die ehemalige Philips-Lighting, ansässig in Eindhoven,

Signify, die ehemalige Philips-Lighting, ansässig in Eindhoven, erreichte im 1. Quartal 2019 einen Umsatz von 1.478 Mio. EUR, das ist ein Minus von 1,5% zu 2018. Der Nettogewinn stieg allerdings um mehr als das Doppelte von 20 Mio. auf 44 Mio. EUR.

Für das Gesamtjahr rechnet das Management bei den Hauptumsatzträgern, z.B. LED mit einem Wachstum von 2 - 5% und einer bereinigten EBITA-Spanne von 11 - 13 %.

An Signify, dem eigenständigen börsennotierten Unternehmen, ist Philips weiterhin Großaktionär mit einem Anteil von 16,5 %.

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ABB ist der Eurovent Middle East beigetreten, einer Vereinigung, von führenden Herstellern

ABB ist der Eurovent Middle East beigetreten, einer Vereinigung, von führenden Herstellern im Bereich Klima, Kühlung, Lüftung, Sanitär und Gebäudeautomatisierungsanlagen sowie Verbände aus diesen Bereichen.

ABB sieht im Nahen Osten ein enormes Energieeinsparpotenzial und ist der Ansicht, dass die Industrie die Verantwortung für die Erreichung ehrgeiziger Energieeffizienzziele hier übernehmen muss.

Frank Taaning Grundholm, der Vice Präsident, zuständig für diesen Bereich bei ABB Drives, sagte:„Eurovent Middle East hat sich als exzellente Plattform für die Zusammenarbeit und Koordination erwiesen, die in vielerlei Hinsicht die Initiative ergreift“.

Die stetig wachsende Bauindustrie, der anhaltende Fokus auf Investitionen in die Infrastrukturentwicklung und das Wachstum der Hotel-, Tourismus- und Gesundheitssektoren in den Vereinigten Arabischen Emiraten werden die Nachfrage nach zuverlässigen und effizienten Kühl-und Sanitäranlagen sowohl im gewerblichen als auch im privaten Wohnbereich erhöhen.

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30
Apr

Rexel erzielte 3.315,0 Mio. EUR im 1.Quartal 2019, ein Plus von 3,1% zum Vorjahr;

Rexel erzielte 3.315,0 Mio. EUR im 1.Quartal 2019, ein Plus von 3,1% zum Vorjahr; hauptsächlich darauf zurück zu führen auf ein dynamisches Wachstum  in den USA (+9,8%), China (+8,2%) und einigen Schlüsselmärkten in Europa(Frankreich +2,7%, Benelux +13,3%, Skandinavien +6,8%). Der Umsatz verteilte sich wie folgt: 55% wurden in Europa gemacht, 37% in Nord-Amerika und 8% in Asien/Pazifik.

Der Rückgang in Deutschland (- 19,9%), UK (-7,5%) und Spanien ist im Wesentlichen auf die große Anzahl der Niederlassungs-Schließungen im 4.Q.2018 und in diesem Quartal zurückzuführen.

Die Aussichten für das Gesamtjahr wurden bestätigt, wonach ein Umsatzwachstum von 2-4%, sowie ein bereinigter Gewinn (EBITA) von plus 5-7%, erwartet werden.

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25
Apr

Sonepar möchte die weltweit führende, fortschrittlichste Elektrogroßhandlung werden, weshalb man sich vollkommen neu aufstellt;

Sonepar möchte die weltweit führende, fortschrittlichste Elektrogroßhandlung werden, weshalb man sich vollkommen neu aufstellt; auch in Bezug auf Marketing, Digitalisierung und neue Länderzuständigkeiten. Diese neue Organisation trat zum 23.4.2019 in Kraft.

Der oberste Chef (CEO) bleibt Philippe Delpech, mit Sitz in Paris.

Jérôme Malassigne wurde zum 20.5.2019 als Chefstratege Marketing und Einkaufsleiter sowie Chef für Asien-Pazifik neu engagiert. Er wird in Genf stationiert sein und von dort aus die verschiedenen Tätigkeiten leiten bzw. koordinieren.

Jo Verbeek, der Leiter von Sonepar Asien-Pazifik wird J.Malassigne unterstellt sein.

Dave Gabriel, Sonepar’s COO (Chief Operating Officer), hört zum 15.5.2019 auf, und geht zurück in die USA.

Sein Nachfolger als Präsident Sonepar Nord-Amerika (Kanada, Mexiko, USA) wird Rob Taylor werden.

Stefan Stegemann wird  Präsident von Sonepar Zentral- und Nord-Europa (zuständig für das Baltikum, Deutschland, Finnland, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ungarn.

Patrick Salvadori wird Präsident von Sonepar West-Europa und Süd-Amerika (zuständig für Belgien, Italien, Niederlande, Spanien, Vereinigtes Königreich und Süd-Amerika.  P. Salvadori wird in Paris, am Hauptsitz des Unternehmens stationiert sein.

Benoit Pedoussaut bleibt Präsident von Sonepar Frankreich.

Andros Neocleous wird Finanzleiter (CFO).

Sara Biraschi Rolland wird Personalleiterin (Chief Human Ressources Officer) 

Olivier Catherine wird General Counsel

Jérémie  Profeta  ist für die Digitalisierung (Chief Digital Enterprise Officer) zuständig

Matt  Pothecary wird Vize-Präsident für Kommunikation + Nachhaltigkeit.

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24
Apr

Schneider Electric erreichte im 1.Quartal  des Jahres einen Umsatz von 6.307 Mio. EUR

Schneider Electric erreichte im 1.Quartal des Jahres einen Umsatz von 6.307 Mio. EUR, das sind 8,7% mehr als im Vorjahreszeitraum.

32% wurden in Nord-Amerika erzielt; 25% in West-Europa, 27% im asiatisch-pazifischen Raum und 16% im Rest der Welt.

Die Jahresendziele konnte man jetzt schon bestätigen, wobei  man ein organisches Umsatzwachstum von +3% bis 5% erwartet und ein EBITA-Wachstum zwischen 4 und 7%.Der chinesische Markt wird weiter wachsen, allerdings nicht mehr ganz so stark wie bisher. Für Nord-Amerika, Asien-Pazifik  und Europa werden günstige bis moderate Chancen erwartet.

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18
Apr

Wie lange wird es den Außendienst eines Unternehmens noch geben? Der reisende Handelsvertreter, der morgens das Haus verlässt, Kunden besucht und abends oder erst am Wochenende wieder daheim ist.

 

Wie lange wird es den Außendienst eines Unternehmens noch geben? Der reisende Handelsvertreter, der morgens das Haus verlässt, Kunden besucht und abends oder erst am Wochenende wieder daheim ist. Wird dieser Vertreter noch benötigt? Hat er noch eine Zukunft? Nach Recherchen im In-und Ausland kommen wir zu dem Schluss: Nein…aber.

Was macht denn heute noch ein Außendienstler?

Schon heute ist es so, dass der Verkaufssachbearbeiter im Innendienst nahezu alle Fragen im Tagesgeschäft fernmündlich oder per E-Mail beantworten kann und das in einem Minimum an Zeit, sowohl für den Hersteller als auch für den Kunden.

Dazu kommt noch, dass immer  mehr  Unternehmen/Dienstleister, wie z.B. Amazon das Geschäftsleben im Elektrobereich beeinflussen.  Der Kunde kann bequem vom Sessel,  auch nachts,  seine Bestellung aufgeben  und hat am nächsten Tag seine gewünschte Ware, sogar auf der Baustelle, wenn er das wünscht.  Eine Dienstleistung, die in den kommenden Jahren noch weiter ausgebaut werden wird.

Oder denken Sie nur an die Folgen anderer IT-Entwicklungen, sei es nun E-Mails, You Tube Videos usw ; hier braucht man den „Mittelsmann“ nicht mehr. Das gilt nicht nur für den Reisenden, sondern auch für den unabhängigen Handelsvertreter. Amazon braucht keinen Mittelsmann.

Es kommt natürlich auch auf die Branche an: Für die Kosmetik-, Modebranche o.ä. oder den Food Bereich gelten sicher andere Regeln,  aber ganz generell kann gesagt werden, dass der  „normale“ Repräsentant eines Unternehmens ein „Auslaufmodell“ zu sein scheint. In der Elektrotechnik z.B. ist es wohl so, dass man den Mann vor Ort in der Zukunft nur dann wirklich braucht, wenn es sich um kompliziertere Sachverhalte, Produkte oder Einführungen handelt. Dann braucht man aber auch nicht den „normalen“ Vertreter, sondern dann ist der Techniker oder der Spezialist gefragt. Denken Sie nur z.B. an komplizierte technische Lichtlösungen oder an Ladesäulen, wo der Energiefaktor eine gewisse Rolle spielt, hier braucht man den Techniker, der auch für  ungewöhnliche Situationen eine Lösung bereithält.

Mit Großkunden und Marketingverbänden werden auf hoher bis höchster Ebene (nicht vom Außendienstler!) Zentralvereinbarungen abgeschlossen, der Reisende/Vertreter ist hier bestenfalls noch bei Hausmessen gefragt, um die Kunden des Großhändlers zu betreuen. Apropos Hausmessen, ein Riesenthema!! Kompakt zusammen gefasst, Hersteller lieben diese Hausmessen ganz und gar nicht, sind aber praktisch gezwungen mitzumachen. Denn welcher Hersteller kann es sich erlauben z.B. eine Sonepar oder Rexel-Einladung auszuschlagen? Viel lieber würden sich die Hersteller aber den regionalen Messen widmen, um sich dem breiten Fachpublikum zu präsentieren, denn diese Kosten kommen ja noch dazu. Dies würde auch die Bedeutung der Regionalmessen wieder enorm steigern.

Natürlich werden bei den regionalen Messen, wie Elektrotechnik (Dortmund) oder Eltefa (Stuttgart),  die Installateure, Bauleiter und Architekten zum Teil mit gecharterten Bussen zur Messe hin- und zurück gefahren. Und dann geht es auf der Messe oftmals auch nur zu einem geringen Anteil  ums Produkt sondern in der Hauptsache um die Bewirtung am Messestand. Je üppiger, desto besser. Tragetaschen mit Werbegimmicks, Meterstäben und Kugelschreibern gehören natürlich bei einem Messebesuch unbedingt auch dazu. Produktkataloge und Prospekte sind nicht wirklich gefragt. Das Gewicht auf der Schulter wiegt dann doch viel höher als der inhaltliche Nutzen.

Ganz zu schweigen, von den Kosten, die eine große Außendienstmannschaft verursacht.

Sie wissen es aus eigener, leidvoller Erfahrung: Fachleute jeder Couleur sind immer schwerer zu bekommen. Gesucht werden immer mehr Fachleute (Innen und Außen, um bei dem Beispiel zu bleiben), wenn es geht möglichst aus dem eigenen Industriezweig, schon wegen der aufwendigen Einarbeitungskosten. Quereinsteiger gibt es ganz selten.

Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung wird für alle Verrichtungen und damit für alle Berufe die Antwort auf die Gretchenfrage „Macht Mensch einen wesentlichen – vorteilhaften – Unterschied im Vergleich zu Algorithmen und Robotern?“  über Wohl und Weh der Betroffenen entscheiden. Der technologische Fortschritt und Veränderungen der Marktteilnehmer werden uns noch viele Überraschungen präsentieren.

Auf den Beruf des Außendienst-Verkäufers angewandt, könnte die Komplexität der Produktlösungen, Planbarkeit der Nutzung, aber auch die subjektive Bedeutung des Produktes bzw. des Kauferlebnisses aus Kundensicht oder schlicht die Höhe des Kaufpreises, entscheidend sein.

Fazit: Der Aufwand für Reisende kann in der Zukunft nur gerechtfertigt werden,  wenn eine Aufgabe nicht besser mit Ressourcen des Back- oder Home Office (Produkt-Literatur, Marketing, Innendienst, usw.) gelöst werden kann.

Ich würde meinem Enkel nicht raten, eine Karriere als Vertreter anzustreben …

 

 

 

 

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